Jan Sawka: Von Winterthur zum D-Day

Die Geschichte von Jan Sawka – ein Internierter im Winterthurer Hochschullager, der eines Tages ausriss um zu kämpfen.

Im Winterthur 2021 recherchierte ich zusammen mit Wolfgang Wahl die Geschichte der Internierten Soldaten im Zweiten Weltkrieg im Tösstal und in Winterthur. Die Recherchen führen zu mehreren Artikeln im Tössthaler und im Winterthurer Landbote. Dort geht es um das Hochschullager für polnische Internierte, das in Winterthur war. Wenige Tage nach dem Erscheinen meldet sich Otto Lüscher bei mir: Er sei zwar damals ein Bub gewesen, könne sich aber gut an die Internierten erinnern. Seine Mutter hätte den Polen nämlich drei Zimmer zur Verfügung gestellt.

Ich treffe Otto Lüscher mehrmals und erfahre so die Geschichte von Jan Sawka. Sie tönt fast unglaublich und doch ist sie wahr. Der Landbote druckt unsere Geschichte am Samstag 3.April 2021 unter dem Titel  „Auf den Spuren von Jan Sawka, der verschwand, um gegen die Nazis zu kämpfen“.

Hier nun die ausführlichere, illustrierte Fassung als PDF.

Einige seiner Zeichnungen hat Jan Sawka in Winterthur zurückgelassen. Diese Zeichnung schenkte er dem 13jährigen Otto Lüscher zu Weihnachten 1941.

Otto Lüscher als 13jähriger Bub. Zeichnung von Jan Sawka. Bild Privatarchiv Otto Lüscher
Otto Lüscher fotografiert im März 2021 in Winterthur. Foto Dominik Landwehr